Der letzte Teil unserer Reise

01Mai2014

Hallo Leute,

Nun sind wir schon am Ende unserer Reise, und die schönen und aufregenden neun Monate gehen zu Ende. Aber erstmal wollen wir noch von unserem letzten Teil der Reise berichten.

 

Nachdem wir Kuala Lumpur 11h lang erkundet hatten, ging es mit dem Zug weiter in den Norden von Malaysia. Und zwar auf die Insel Penang!

Dafür sind wir 8h mit dem Zug von Kuala Lumpur nach Butterworth gefahren, und dann mit der Fähre rüber nach Penang. Dort haben wir drei Tage in einem Hostel gewohnt, was seehr billig war und dem entsprechend auch aussah. Aber das Gute war, wir haben dirket in der Straße gewohnt, wo abends immer die ganzen Straßenhändler ihr kulinarisches Essen für wenig Geld verkauft haben. Im Lonley Planet steht sogar, dass Leute extra nach Penang kommen, nur um das Essen zu probieren. Und genau vor der Tür hatten wir einen Saftstand mit frisch gepressten Säften, sowie den besten ,,Bugerladen'' der Stadt laut unserem Taxifahrer. Also haben wir es uns da schmecken lassen und die Insel wieder mit dem Roller erkundet. Wir waren an einem abgelegenen Strand auf der anderen Seite der Insel,  sind mit der Bergbahn auf den Berg von Penang gefahren, von wo man einen super Ausblick über die Insel hatte, waren an der historischen Town Hall, und haben durch Zufall auch ein deutschen Kulturerbepfad durch Penang gefunden. Der erklärte, dass im ersten Weltkrieg Penang von dem deutschen Kreuzer SMS Emden überfallen wurde und dabei der russische Kreuzer Schemtschug, der im Hafen vor Anker lag, versenkt wurde sowie auf der Flucht der französichen Zerstörer Mosquet. Am letzten Tag wollten wir nochmal zu einem Inder essen gehen, bei dem wir zwei Tage zuvor sehr leckeres Knoblauch Naanbrot gegessen hatten. Diese Idee hatte sich dann leider in Rauch aufgelöst, als wir davor standen. Da war nämlich die Feuerwehr noch mit dem Löschen der Küche beschäftigt.

Penang war der letzte Stop in Malaysia. Von da aus haben wir uns mit dem Bus auf den Weg nach Phuket gemacht, eine Insel im Süden Thailands. Das war auch eine seeehr interessante Erfahrung. Uns wurde gesagt wir fahren mit einem kleinen Bus (9Sitzer) bis über die Grenze und dann den Rest mit einem Reisebus weiter nach Phuket. Das hat soweit auch gestimmt, nur war der 9 Sitzer original ein 11 Sitzer wo der Kofferraum mit vier Notsitzen ( illegal ) ausgestattet war. Also saßen wir mit 15 Leuten (anfangs) im Bus. Nur wohin jetzt mit dem Gepäck der 15 Reisenden. Also wurde jeder Zentimeter in dem Bus voll gestopft. Wir hatten das Vergnügen auf den Notsitzen platz nehmen zu dürfen, und mussten jedes mal über das komplette Gepäck klettern, wenn wir aussteigen wollten. Nachdem wir dann schon fast 20 min durch Penang gefahren sind, hat der Fahrer auch noch seine Freundin abgeholt. Die durfte dann auf dem Schaltknüppel platz nehmen. Naija vielleicht hat es ihr ja gefallen. Aber das sei wohl normal wie uns Stefan, einer der Mitreisenden der vor 13 Jahren nach Thailand ausgewandert ist, nachher erzählte. Über die Grenze ging es dann zu Fuß weiter, damit wir schneller durch die Kontrolle kamen. Haben uns bisschen wie Flüchtlinge gefühlt. Nach weiteren 4h Fahrt im Reisebus mit einem irren Busfahrer und sehr unfreundlichem Personal, sind wir endlich morgens um halb sechs in Phuket angekommen.

Dort haben wir die Tage am Strand genossen und am letzten Abend Stefan, von der Busfahrt, in seiner Bar besucht. Das war auch ein sehr cooler Abend, da er live aus dem Leben in Thailand erzählen konnte und wir einen Mojito geschlürft haben.

Für Thailand hatten wir uns eigentlich nur noch ,,Urlaub'' vorgenommen, da wir langsam keine Lust mehr hatten, uns noch mehr Tempel oder sonst irgendetwas anzuschauen. Also ging es von Phuket weiter auf die Insel Koh Phi Phi. An einem der Strände wurde auch der Film ,,The Beach'' gedreht, wie man uns erzählt hat. Leider hat es uns da nicht so sehr gefallen, weil der Bereich zum Wohnen so klein war, dass es keine Fahrzeuge gab,und in den kleinen Gassen sehr gestunken hat. Man musste auch bei Ankunft 20 Baht pro Person für die Reinigung der Insel zahlen. Aber wenn man sich umgeschaut hat, wusste man nicht wirklich wo das Geld letztendlich hingeflossen ist. Leider waren die anderen Strände nur über den Wasserweg zu erreichen. Deswegen haben wir auch nicht wirklich viel gesehen. Nach weiteren drei Nächten ging es weiter auf die Insel Koh Samui. Dafür mussten wir ein Joint Ticket buchen, da die Insel östlich von Thailand liegt und wir im Westen waren. Das heißt, es war ein Ticket für Fähre/Bus/Fähre, welches im Hintergrund von der gleichen Firma organisiert wird, die im Internet als Mafiabande bezeichnet wird. Die Leute werden auf den Bustouren durch Thailand unter Vorwand an Orte gebracht, wo sie lange auf den nächsten Bus warten müssen. Natürlich ist weit und breit nichts, außer der teuer Getränke- und Essenverkauf der Firma. Und wenn es mal weiter geht mit dem Bus, sitzt einer im Gepäckraum und durchwühlt die Koffer nach Wertsachen. Und wenn man dann irgendetwas fragt oder sich beschwert, wurden sie direkt aggressiv. Auch unsere Sachen wurden durchwühlt, aber wir hatten all unsere Wertsachen bei uns.

 

Auf Koh Samui gönnten wir uns unser Erstes Beach Resort. Das war echt geil, direkt am Strand mit eigenem Abschitt und Sicht auf das Meer, wenn man im Pool lag. Wir haben dort im Hotel eine Tagestour über die Insel gebucht. Die war auch sehr cool. Die Hauptattraktion neben dem Big Buddah ( ca. 15 m hoch ), der Kroko Show, der Babyelefanten Show und dem Elefantenreiten, war natürlich das Foto mit einem echten Tiger.

Von Koh Samui gings auch dirket weiter auf die kleine Insel Koh Tao, in unser nächstes Resort. Auf Koh Tao war es auch sehr sehr schön, aber wir waren hauptsächlich wegen Tauchen dort. Bei unseren vier Tauchgängen haben wir wiedermal atemberaubende Sachen gesehen. Leider war die Sicht nicht immer so gut. Nachdem wir uns auf der Insel nochmal fünf Nächte in einem drei Sterne Resort gegönnt haben, ging es mit der Fähre wieder zurück auf das Festland. Von Chimpon ging es dann mit dem Nachtzug im klimatisierten Liegewagen 2. Klasse hoch nach Bangkok.

Die Fahrt war auch sehr aufregend. In den kleinen Betten die man mit Vorhängen abdunkeln konnte, haben wir uns wie in einem U-Boot gefühlt. Und durch das Gewackel war es wie früher im Kinderwagen. Leider wurde das Licht nicht ausgeschaltet, was das Einschlafen bisschen schwierig gemacht hat. Nachdem es dann doch irgendwann funktioniert hatte, konnten wir auch 7h gut schlafen, was die Ankunft in Bangkok sehr angenehm gemacht hat.

Für Bangkok buchten wir das billigste Hotel mit Pool. Es hat daher nur 7,50$ pro Nacht, pro Person gekostet, war aber direkt am Flughafen. Und sowas wie Fluglärm verringern oder verhindern kennen die hier scheinbar nicht. Die Woche haben wir dann nochmal genutzt um uns Bangkok bisschen anzuschauen und ein River Tour zu machen. Den Rest haben wir am Pool verbracht, und die letzten heißen Sonnenstrahlen noch genossen. Eigentlich wollten wir nochmal in den Norden von Thailand, aber da wir kein dirketen Schlafzug bekommen haben und die Inseln teurer waren als wir dachten, mussten wir leider darauf verzichten.

 

Ja und jetzt sind wir auch schon fast am Ende unserer neunmonatigen Reise angekommen. Heute morgen ging der Flieger nach Seoul, wo wir jetzt noch eine Nacht verbingen und dann geht es morgen weiter nach Frankfurt. Auf der einen Seite freuen wir uns riesig unsere Familie und Freunde wieder zu sehen, aber auf der anderen Seite ist es auch traurig dass alles schon vorbei ist. Es fühlt sich bisschen so an, als wären wir vor zwei Wochen erst weggeflogen. Aber wir glauben dass sich das spätestens beim Bilderabend wieder ändern wird.

Leider können wir euch keine Bilder mehr hochladen, da der Speicher unseres Blogs voll ist und wir schon die Premiumerweiterung haben

 

Trotzdem hoffen wir, dass euch unser Blog gefallen hat und ihr dadurch visuell mit uns gereist seid.

 

Ganz Liebe Grüße

Michi & Caro

 

Bilder Bali

13April2014

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Kuala Lumpur

09April2014

Jetzt kommt auch grad noch schnell der nächste Eintrag!

 

Nachdem wir 7 Stunden mit dem Bus in Massagestühlen und viel Beinfreiheit von Singapur nach Kuala Lumpur gefahren sind, haben wir uns wieder schnurstracks auf den Weg in unser Hotel gemacht. Das Zimmer war okay, die Quadratmeter glichen eher einer Besenkammer, aber dieses Mal hatten wir richtig gutes W-Lan und konnten ganz entspannt skypen.

Am nächsten Tag waren wir ganze 11,5 h unterwegs in Kuala Lumpur. Unsere Rücken haben geschmerzt, die Füße gebrannt und geblutet, aber wir waren richtig zufrieden mit dem Tag. Wir haben unsere Tour zu Fuß begonnen und wirklich alles gesehen, was man gesehen haben muss. Über China Town, Tempel, dem größten Vogelpark bis hin zu den Petronas Towers und einem Besuch auf dem Fernsehturm. Ein weiteres Highlight war der erste H&M Shop nach über 8 Monaten, haha, Caro hat gestrahlt! Nach dem langen Tag wollten wir eigentlich nur noch ins Bett fallen und schlafen. Leider ist es durch das Skypen bisschen spät geworden und die neuen Mückenstiche, die laute Putzfrau und die unbefriedigende Klima hat uns das Schlafen nicht so einfach gemacht. Wir sind ja Backpacker und ständig auf Tour, deswegen ging es den Tag darauf ab zum Bahnhof, die nächste Zugfahrt buchen. Wir mussten dann schon 3 Stunden am Bahnhof warten, weil wir ja unser ganzes Gepäck dabei hatten. Die Zugfahrt war auch nicht der Hammer, nicht so komfortabler und viele nervige Mitfahrer. Trotzdem hat die Weiterfahrt super geklappt, denn wir mussten noch mit der Fähre fahren.

Jetzt befinden wir uns gerade auf der Insel Penang, haben uns wieder einen Roller gemietet und waren heute auf dem Penang Hill und in der Stadt unterwegs. Am Abend haben wir mal Street Food ausprobiert und Locals haben uns erklärt wie wir das essen müssen :D Es hat echt gut geschmeckt und die ganze Art hatte irgendwie was nettes und neues :) Übrigens stehen hier überall solche Obstlädchen auf Rollen, wo man einfach hingehen und einen frischen Saft bestellen kann. Von Apfel, Ananas über Karotten, Passionsfrucht, Sternfrucht und Orangen bis hin zu Wassermelonen und Zitronen kannst du hier echt alles trinken. Sie bereiten den Saft auch vor deinen Augen zu, füllen ihn in eine Plastiktüte mit Eis und kostet umgerechnet weniger als 50 Cent :-) Jeder von uns hat heute 5 verschiedene Säfte getrunken, haha :P

Jetzt ist es bald Mitternacht und wir planen noch ein bisschen unsere Weiterreise. Morgen werden wir aber noch den ganzen Tag auf der Insel bleiben bis es dann weiter nach Thailand geht.

 

Liebe Grüße aus Malaysia,

Caro & Michi

Singapur

09April2014

Hi Leute, Seit dem letzten Eintrag sind wir schon wieder etwas weiter gekommen. Nachdem wir an der Insel Nusa Penida mit den Manta Rochen tauchen waren und auch ein wunderschönes Riff mit schönen bunten Fischen gesehen haben, ging es weiter in Richtung Süden Balis. Wir haben uns dann trotz des vielen Verkehrs entschlossen ein Auto für den Süden zu mieten. Mit einem kleinen Suzuki ging es nach Balangan Beach, der angeblich schönste Strand Balis. An sich war die kleine Bucht auch schön, nur bis kurz davor war noch alles dreckig und überall Baustelle. Und was die Qualität des Strandes angeht, waren wir auch etwas enttäuscht. Wahrscheinlich sind wir etwas verwöhnt, mit den schönen Sandstränden und türkis blauem Wasser in Australien, aber wenn ein Strand in Bali nicht gerade privat ist, wird sich auch meistens nicht so sehr darum gekümmert. Hinzu kommt noch dass man in Bali fast überall nur mit Wasserschuhen ins Meer gehen kann, da überall Korallen sind und man sich leicht den Fuß aufschneiden kann. Wir haben dann trotzdem das Beste daraus gemacht und uns eins zwei Stunden an den Strand gelegt und mit einer frischen Kokusnuss in der Hand die Sonne genossen. Danach ging es mit dem kleinen Flitzer weiter nach Ulu Watu. In Ulu Watu befindet sich wohl einer der schönsten und bekanntesten Tempels Balis. Der Tempel liegt genau an der Spitze einer kleinen Klippe mit steilen Felswänden rechts und links und grenzt direkt an den Ozean. Der Weg zu dem Tempel führte durch ein kleines Stück Wald mit lauter kleinen Äffchen die es auf Sonnenbrillen, Kappen, Bananen usw abgesehen hatten. Es hat auch sehr süß ausgesehen die kleinen Affenbabys beim schälen und essen einer Banane oder beim knacken einer Nuss zu beobachten:D. Leider konnte man den Tempel nur von weiter Entfernung sehen, da nur gläubige Hindus in den Tempel bzw auf das Gelände dirket davor dürfen. Desweiteren hätten wir uns noch einen Tanz der Hindus ansehen können, wofür wir aber wieder 7$ zahlen müssten pro Person. Das haben wir aber gelassen, da es uns etwas zu teuer war. Danach machten wir uns dann auf den Weg in unser Hotel, um dort auch noch für umgerechnet ca. 4 Euro zu Abend zu essen:). Am nächsten Morgen sind wir wieder zurück nach Jimbaran um unser Auto wieder abzugeben. Von da aus sind wir mit einem Taxi nach Ubud gefahren. Eigentlich dachten wir Ubud liegt etwas außerhalb, aber dem war nicht so. Auch bis dahin sind die Menschenmassen und vielen kleinen Geschäfte an den Straßen nicht weniger geworden. In unsere kleine Unterkunft angekommen, die von einer kleinen jungen netten balinesischen Familie geleitet wurde, haben wir uns dann erstmal ein kleines Mittagsschläfchen gegönnt und uns einen Überblick über Ubud verschafft. Am Abend haben wir uns dann hungrig auf den Weg ins Zentrum von Ubud gemacht. Als wir dann ca 20min mehr oder weniger auf der Straße laufen mussten da die Gehwege kaputt waren oder Bäume drauf standen, haben wir uns entschieden ein Roller zu mieten. Für 5 $ konnten wir den für 24h nutzen. Und für 1,3$ haben wir voll getankt. Also war das ein kostengünstiges Mittel um von A nach B zu kommen. Nachdem wir uns nach kurzer Zeit an den Verkehr und die Fahrgewohnheiten gewöhnt hatten, da die meisten Verkehrsregeln missachtet werden und man nur für das verantwortlich ist was vor einem passiert, war es auch sehr bequem:D. Denn in Bali fährt jeder mit dem Roller, welcher auch häufig als Familien- oder ,,Schwer''transport genutzt wird. Egal ob 1,2,3 oder 4 Personen. Ob Vatter, Mutter und Baby oder Mutter mit drei Kindern oder ein Essenstand, mit dem Roller wird in Bali alles transportiert, und das auch meistens ohne Helm. Wir haben die nächsten zwei Tage noch etwas die Gegend erkundet und uns ein paar Reisterassen angeschaut und für den 01.04 eine Tour zum Mount Batur gebucht. Dafür mussten wir zwei Tage länger als geplant in Ubud bleiben, da das balinesische Neujahrsfest ( Nyepi) dazwischen kam. Am 30.03 wird Abends mit selbst gebauten großen Kreaturfiguren und lauter Musik ein Umzug durch jedes Zentrum veranstaltet um die bösen Geister zu vertreiben. Und am Tag danach wird dann die ganze Insel in ein Schlaf versetzt. 24h darf keiner aus dem Haus gehen, Licht oder Feuer anmachen oder arbeiten. Damit das auch eingehalten wird patrollieren gläubige Wächter auf den Straßen Balis. Sogar der Flugverkehr wird komplett eingestellt. Nur Rettungskräfte dürfen ihren Betrieb normal weiter führen. Der Tag wird dann von den Einheimischen zur Meditation genutzt. Wir haben geschlafen, gegessen und Filme geschaut:D. Als die Insel am 01.04 wieder halbwegs erwacht war, ging es los mit einem privaten Fahrer zum Mount Batur, ein noch aktiver Vulkan mit einem angrenzenden See im Tal. Auf der Tour haben wir noch zwei Tempel besucht und eine Kaffee-,Tee- und Kakaoplantage angeschaut und uns zeigen lassen wie man Kaffee per Hand herstellt, und kostenlos jede Tee-,Kaffee- und Kakaosorte probiert. Am Ende des Tages ging es wieder etwas in Richtung Süden, nach Sanur. Dort hatten wir unsere letzten drei Nächte auf Bali gebucht. Sanur ist ein ,,Dorf'' im Süd Osten Balis mit sehr schönen Restaurants direkt am Strand und nicht so überlaufen wie Kuta. Dort haben wir wieder mit einem Roller die Gegend erkundet, entspannt und am letzten Tag noch mim Jojo und der Jasmin Mittag gegessen. Nachmittags ging dann der Flieger nach Singapur. Nach ca. 2,5-3 h Flug sind wir sicher in Singapur gelandet. Dort haben wir uns dann mit unserem ganzen Gepäck von ca. 25 Kilo pro Person auf den Weg zu unserem Hotel gemacht. Da es in Singapur wieder normale öffentliche Verkehrsmittel gab, haben wir uns für die U-Bahn entschieden und damit den billigeren Weg gewählt. Im Hotel angekommen haben wir uns erstmal eine Dusche gegönnt und den Abend mit Essen von Burger King sehr müde im Hotel ausklingen lassen. Am Tag danach haben wir dann bisschen die Stadt erkundet und sind mit der U-Bahn etwas durch die Gegend gefahren. Heute Morgen waren wir dann nochmal kurz in der Stadt und sitzen jetzt auch schon im Bus nach Kuala Lumpur:). Also alles in allem waren wir von Bali etwas enttäuscht, weil es nicht das Urlaubsparadies ist wie man es überall erzählt bekommt, wenn man sich auch etwas anschaut und nicht den ganzen Tag in einem Resort rum hängt und den All-Inclusive Service genießt. Es ist sehr dreckig, laut, überfüllt und man wird rund um die Uhr von penetranten Straßenverkäufern genervt. Wir hatten etwas mehr Landschaft erwartet und weniger Menschen. Aber es gab auch positive Sachen, wie zum Beispiel der nette Service in den Hotels und auf den Touren, die Tauchgänge, die Tour zum Vulkan und vor allem die komplett andere Kultur. Und Singapur war leider auch nicht so entspannt wie wir dachten. Die Stadt an sich ist sehr sauber und es gibt auch interessante Plätze, nur ist sie mit 5,3 Mio Einwohnern total überlaufen. Und auf unseren Touren durch die Stadt haben wir uns auch leider nicht so zurecht gefunden, da war es in den Städten in Australien schon einfacher. ABER wir haben auch hier ein paar schöne und interessante Dinge gesehen wie, Chinatown, little India, ein Tempel und auch von innen und den Hafen. Es war auf jeden Fall eine Erfahrung wert! Mal sehen wie es in Kuala Lumpur ist. Wir melden uns wieder:)

Liebe Grüße

Michi und Caro

 

 

Übrigens gab es schon mehr als 3.000 Klicks auf unserem Blog- sehr geil! :-)

Kuta

27März2014

Uns geht‘s gut, Australien haben wir den Ruecken gekehrt und sind seit 4 Tagen in Bali. Nach dem relativ kurzen Flug sind wir sofort nach Kuta in unser Hotel gefahren. Wir haben hier ziemlich niedrige Unterhaltungskosten, denn wir schlafen meistens fuer 15$ dollar die Nacht in einem Privatzimmer mit Bad, essen meistens so um die 6$ in einem Restaurant und die kleidchen kann man auf 3€ runter handeln. Unser Tagesbudget belaeuft sich auf knapp 25€ inklusive Unterkunft, Essen und Transport. Ein gewaltiger Unterschied zu Australien denn fuer das Geld wuerde man gerade so ein Bett in einem Schlafsaal kriegen :)

Die Tage haben wir mit Badegaengen, am Strand liegen und Umherschlendern verbracht. Es ist eine vollkommen andere Welt und es gibt viel zu sehen. Einen Tauchtripp haben wir auch schon gemacht und zwei riese Manta Rays mit einer Spannweite von knapp 2 Metern. Ohne Witz, in dem einen haette man sich komplett einwickeln koennen :D Sehr beeindruckend, denn wir haben zuvor noch nie so etwas großes gesehen! 

Aber die Bilder sagen ja schon alles. Jetzt sind wir schon suedlicher, aber das kommt alles in einem neuen Eintrag :)

 

Grueße aus Indonesien!

Caro & Michi

Bye Bye Nissi - wir werden dich vermissen!

21März2014

Bald werden wir auch Australien den Rücken kehren müssen. Denn unser Nissan ist endlich verkauft! Knappe 2 Wochen hat es gedauert bis wir auf einmal zwei Interessenten hatten. Aber die neuen Besitzer kommen aus Frankreich und waren sehr glücklich über ihren Kauf. Uns ist die Trennung von unserem 2.bzw 3. Auto gar nicht so schwer gefallen, weil uns die Warterei dann doch eher aufgeregt hat und wir uns auf ein normales Bett freuen :)
Unseren Flug haben wir auch schon gebucht! Aber wohin? BALI :) In Deutschland hatten wir unseren Rückflugort eigentlich schon auf Bali/Denpasar gelegt, aber das hat sich mittlerweile dann doch geändert. Wir werden nämlich noch unseren Rückflug auf Thailand legen. Unser Plan für die nächsten zwei Monate sieht wie folgt aus: Bali - Java - Singapur - Malaysia - Thailand. Wir hoffen, dass wir sowohl zeitlich als auch geldmäßig mit unserem Budget aus dem Autoverkauf hinkommen, aber schließlich sind wir immer noch flexibel und können wenn nötig auf ein Reiseziel verzichten. Was uns viel mehr Sorgen bereitet ist das PACKEN! Wir wissen gar nicht wo das ganze Zeug herkommt, denn soooo viel haben wir auch wieder nicht dazu gekauft und außerdem schon Einiges aussortiert. Caro war ganz glücklich als sie ihren Rucksack zu gekriegt hat, dann aber feststellen musste dass sie noch einen ganzen Kulturbeutel verstauen muss. ABER bei Michi sieht's nicht viel besser aus ;-) Wir sind sehr gespannt auf die asiatischen Kulturen, das Essen, die Strände & die Natur und wir sind uns schon sicher dass wir nicht enttäuscht werden.
Nach 8 Monaten und 24.000 km sind wir sehr zufrieden mit unserer Australienreise. Auch wenn wir nicht wie anfangs gewollt 12 Monate geblieben sind, haben wir dennoch sooo viel erlebt. Wir haben insgesamt 4 mal gearbeitet, für eine der reichsten Person Australiens gearbeitet(wovon wir aber nichts gemerkt haben!), 2  Monate auf einer Farm gelebt und sind insgesamt 24.000 km gefahren. Wir haben es geschafft uns einen Nissan 4 WD zu kaufen und ihn, ohne ihn zu schrotten, weiterzuverkaufen. Übrigens hatten wir keine weitere Versicherung außer Personenversicherung, Glück gehabt! Wir haben Geld verdient (und Geld ausgegeben). Wir sind von Sydney über Blackwater und den Gulf of Carpentaria nach Cairns gefahren und von da aus wieder zurück nach Sydney, nach Melbourne, Adelaide, Perth. Von Perth hoch bis in den Karijini NP und zurück nach Perth. Wir sind durch das Outback gefahren und haben das Outback zwei Monate lang kennengelernt indem wir irgendwo im nirgendwo auf einer Farm gelebt haben. Dass wir auf einer richtigen Cattlestation gearbeitet haben wollen wir auch nicht missen, auch wenn es gute und schlechte Zeiten gab. 
Schlussendlich haben wir ÜBERLEBT und sind auch noch richtig glücklich dabei :)
Michi hat sein Englisch um einiges verbessern können. Dafür dass er am Anfang sehr schüchtern war und wenig verstanden hat, erledigt er jetzt alleine Telefonate, versucht in Gesprächen Sachen zu klären und kann jetzt sogar auf Englisch Autos verkaufen! -> sein Englisch ist mittlerweile auf jeden Fall zufriedenstellend und er ist noch selbstständiger geworden.
Caro hat ihr Vokabular auf Englisch erweitert, da sie vorher schon relativ gut Englisch sprechen konnte. Eins ist klar, in der Schule lernt man nicht alles, vor allem auch nicht alle Wörter die man im Alltag eigentlich häufig brauch -> generell ist sie viel offener geworden und geht mehr auf Menschen zu, ist selbstsändiger geworden und probiert jetzt sogar manche Sache, welche sie vorher feindselig gegenüberstand (z.B. Fisch)
Australien hat uns verändert, aber soweit wir es beurteilen können zum Positiven! Den Blog werden wir auch in Asien weiterführen, also weiter fleißig drauf klicken :)
Der letzte Blogeintrag hat mal wieder nicht geklappt, deswegen werdet ihr jetzt noch ein paar Bilder aus den letzten zwei Wochen sehen.

See ya,
Caro & Michi

Ps: Australien ist eine Reise wert, ungelogen!

Die Bilder

09März2014

So, jetzt kommen wirklich die BIlder. Wir waren ein wenig faul :)

 

 

Momentan wohnen wir in Perth bei einer ehemaligen deutschen Backpackerin, die jetzt seit 5 Jahren in Australien wohnt. Für das Ästewegräumen und Mithelfen auf dem Hof dürfen wir hier stehen und Bad und Küche mitbenutzen. Wir hatten auch schon ein wenig Reitspaß :)

 

Ende!

06März2014

Ja richtig, wir sind schon fast am Ende angekommen :P Aber jetzt erst von vorn:
In Coral Bay sind wir noch eine kleine 4WD Strecke gefahren die unser beiden Herzen hat höher schlagen lassen- aber aus verschiedenen Gründen! Caro hatte Angst dass wir sterben und das Auto schrotten & Michi hatte Spaß wie ein kleiner Junge! Trotzdem mussten wir ein bisschen Zeit und Geld sparen und sind nach Exmouth gefahren. Das Visitor Center hatte schon zu, aber urplötzlich kamen 3 Emus angelaufen, die dort ein wenig Wasser aus einer Tränke trinken wollten. Nachdem der Größte von ihnen laut gefaucht hatte, saßen wir eine Sekunde später auch schon wieder im Auto :D
Die Reise ging weiter in den Cape Range Nationalpark, wo wir wiedermal schnorcheln waren. Und wieder haben wir ganz viele und auch große, bunte Fische gesehen- toll :) Allerdings war die Strömung etwas stark, sodass wir ohne Flossen Probleme hatten. Verlassen wollten wir den Park über eine 4WD Strecke. Den super sandigen Eingang haben wir solide gemeistert und fuhren ohne schlechten Gedanken weiter. Es ist ja bekannt dass man für 4WD Strecken etwas länger brauch, aber das war einfach nur zum kotzen! Wir sind durch Bombenversuchsgebiete gefahren, mussten etliche Tore öffnen die zum Glück! nicht abgeschlossen waren und waren letztendlich wie lang unterwegs? 6 Stunden! So lang sind wir noch nie gefahren und um 1 Uhr nachts haben wir endlich hundemüde auf einem Parkplatz am Highway gestanden. Wir hatten ein bisschen die Nase voll von 4 WD Strecken :/
Aber jetzt kommt der krönende Abschluss: der Karijini Nationalpark!
Sowas hatten wir überhaupt nicht erwartet und war so schön! An dem Tag sind wir nur noch zu einem Look-Out gefahren, weil es sonst zu spät wurde, und haben dort gecampt. Am nächsten Morgen sind wir losgestapft, eine steile und etwas gefährliche Steintreppe runter direkt in eine Schlucht. Dort sind wir durch Wasser gelaufen, haben uns an Wänden langehangelt, über Steine geklettert und haben den Spider Walk gemacht, um am Ende an einem riesigen Naturpool zu landen :) gigantisch!
Der zweite Walk war genauso toll und in den Pool haben wir uns schon eher reingetraut, obwohl Caro immer noch ein wenig Angst vor der Tiefe hatte. Insgesamt haben wir 5 Walks an dem Tag gemeistert und abends waren wir sehr erschöpft. Aber es war so ein  toller Abschluss in dem NP, den wir keinesfalls missen wollten :) Jetzt sind wir schon wieder in Perth und unser Auto steht online zum Verkauf :O Wenn das geschafft ist, verlassen wir auch schon wieder Australien. Aber nach Hause kommen wir trotzdem noch nicht! :P
Bilder stellen wir auf jeden Fall noch online! Aber wir haben allein in dem NP schon über 300 Bilder geschossen, das dauert noch ein bisschen.

Liebe Grüße aus Perth,
Caro & Michi

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Ningaloo Reef

02März2014

Nachdem wir den anderen beiden Mädels geholfen hatten ihren platten Reifen zu wechseln und sie uns dafür auf eine Nacht auf dem Campingplatz spendiert haben, sind wir morgens früh nach Monkey Mia gefahren. Dort laufen ganz viele Emus rum (wir haben aber schon einen gemütlich durch die Stadt laufen sehen) und vormittags kommen dort Delphine in den Hafen. Wir standen mit einer Gruppe Leute im flachen Wasser und vor uns sind 6 Delphine umhergeschwommen. Zum Schluss durften einige auserwählten Leute aus dem Publikum einen Delphin füttern. Sie hatten nur 9 Fische dabei, deswegen durfte nicht jeder einen FIsch geben. Eine Lösung dafür wären vielleicht kleinere Fische gewesen, dass die Delphine nicht so schnell satt werden ;-) Aber egal, wir haben ja schon welche in Tin Can Bay gefüttert :-)

Jenny und Mina haben wir dort auch wieder getroffen, die Mädchen mit dem platten Reifen. Mina kommt übrigens aus Japan und ist 28 Jahre alt. Wir waren etwas geschockt über ihr Alter :-D Jenny hat genauso wie Caro letztes Jahr ihr Abi geschrieben und reist jetzt eigentlich alleine, aber findet immer wieder Mitfahrer, durch Australien. Nachdem wir eine Stunde im Wasser saßen, noch ein Delphin um uns herum geschwommen ist und Caro sich einen kleinen Sonnenbrand geholt hat (ja, auch nach 7 Monaten kann man sich immer noch einen Sonnenbrand holen) sind wir aus dem Wasser gegangen und zurück nach Denham gefahren. Dort war das Wasser so wunderschön und bestimmt 100 m Richtung Ozean richtig flach, sodass wir auch dort grad nochmal reinspringen mussten. An Shell Beach waren wir auch noch, dort gibt es keinen Sand, denn der Strand ist übersäht mit kleinen Muscheln:) Übernachtet haben wir auf einer abgelegenen Rest Area direkt am Meer. Wir waren auch gerade noch pünktlich um den Sonnenuntergang zu fotografieren. Was uns bisschen abgeschreckt hat, waren die knapp 10 Wohnmobile die da bestimmt schon Jahre stehen und auch noch komische Menschen drin gelebt haben. Da mag wohl Jemand nicht so gern die Öffentlichkeit ;-)

Am darauffolgenden Tag sind wir in die nächste Stadt gefahren und haben was an unserer Air-Con machen lassen. Sie läuft jetzt bestimmt eine halbe Stunde ohne Probleme, dann wird die Temperatur aber wieder ein bisschen wärmer. Unser nächster Halt war in Coral Bay. Weil es hier so schön ist, sind wir auch gerade eine Nacht auf dem Campingplatz geblieben :) Man muss nur vom Campingplatz runter und über die Straße laufen und schon steht man im Meer! Gestern Nachmittag war noch ziemlich viel los, Kinder haben im seichten Wasser gespielt, Erwachsene lagen mit Bierflaschen im Wasser und haben Musik gehört. Alles in Allem waren hier viele Familien aber eine super Stimmung. Schon allein weil man 5 Meter schwimmen muss und in einem tollen Riff landet :P Selbst als gestern Nachmittag viele Menschen im Wasser waren, haben wir trotzdem viele Fische gesehen. Heute morgen sind wir grad wieder um 7 Uhr ins Wasser gehüpft und waren die einzigen Schnorchler, hammer! Jetzt haben wir gefrühstückt und werden dann noch eine 4 WD Strecke an eine Lagune fahren. Dann geht es weiter Richtung Norden in den nächsten Nationalpark und wir bleiben an dem tollen Ningaloo Reef und werden wohl so oft es geht heute noch Schnorcheln gehen :-)

 

Tschüssi

 

Caro & Michi

Denham Denham Denham Monkey Mia Shell Beach Shell Beach Coral Bay Morgens um 7 Uhr :-)

Western Australia

27Feb2014

Und schon wieder sind 3 Tage vergangen :)

Als wir in Perth angekommen sind, sind wir erstmal ruckzuck an den Strand gefahren, nach unserer letzten Outbacktour war das mehr als nötig! :) Das Wasser war einfach bombe! Keine einzigen Algen oder Ähnliches, einfach klasse!
Den Tag darauf sind wir in den Nambung Nationalpark gefahren und "The Pinnacles" bestaunt. Nachmittags gings wieder gaaaanz schnell ans Meer! Wieder traumhaftes Wasser & nach einer Dusche an der Straße sind wir gerade weiter gefahren. Heute haben wir bei einer Pelikanfütterung zugeschaut, waren im einen schönen Riff for free schnorcheln. Danach waren wir in dem nächsten Nationalpark ein wenig walken, aber 46 °C haben es irgendwie bisschen ätzend gemacht + tausend Fliegen :D Am späten Nachmittag haben wir noch zwei Mädels geholfen ihren platten Reifen zu wechseln und jetzt sitzen wir noch ein bisschen in Denham in der Campkitchen.
Bis bald!

Caro & Michi

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